Krisenzustand, Kontrollen und Chaos - Menschen warten im Matsch auf politische Lösung der Flüchtlingskrise

Foto: Bőr Benedek / Flickr (CC BY 2.0)

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Nachdem die Grenzen von Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien seit zwei Tagen nur noch durchlässig sind für Flüchtlinge mit gültigen Visa und Pässen, verschärft sich die Lage für die gestrandeten Menschen. Während Kinder und Familien an Grenzübergängen wie im griechischen Idomeni seit Tagen im Matsch in Zelten ausharren und auf eine Weiterreise hoffen, hat Ungarn den Krisenzustand ausgerufen und lässt Panzer rollen.

"Ich habe viele Frauen und Kinder an der mazedonisch-serbischen Grenze gesehen. Kaum ein Kind, das nicht hustete. Durch den starken Regen ist hier überall Matsch und es ist sehr kalt. Lange können die Menschen das hier in unbefestigten Unterkünften nicht aushalten", sagt die Mitarbeiterin der SOS-Kinderdörfer, Katerina Ilievska.

SOS-Mitarbeiter verteilen an den Grenzen Winterkleidung, Rettungsdecken, Babynahrung und Schokolade für Kinder und Familien. Gleichzeitig betreuen sie Familien in der Notunterkunft der SOS-Kinderdörfer im mazedonischen Tabanovce.

Aktuell warten allein an der mazedonisch-serbischen Grenze gut 1500 Menschen auf die Weiterreise. "Die Polizei rechnet damit, dass die Flüchtlinge aus Verzweiflung die Grenzen stürmen", berichtet Ilievska.



Quelle: ots/SOS-Kinderdörfer


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