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Maas setzt im Iran-Konflikt auf Beteiligung Russlands

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) setzt darauf, dass Russland bei der Lösung des Atom-Konflikts mit dem Iran eine aktive Rolle einnimmt. Maas sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montag): "Wir wollen, dass Moskau in den jetzt anstehenden Gesprächen hilft, Iran wieder zur Einhaltung der Spielregeln zu bewegen."

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Welt.
Sergej W. Lawrow (links) und Heiko Maas
Sergej W. Lawrow (links) und Heiko Maas
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) setzt darauf, dass Russland bei der Lösung des Atom-Konflikts mit dem Iran eine aktive Rolle einnimmt. Maas sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montag): "Wir wollen, dass Moskau in den jetzt anstehenden Gesprächen hilft, Iran wieder zur Einhaltung der Spielregeln zu bewegen."

Russland trage als Mitunterzeichner der Wiener Nuklearvereinbarung Verantwortung dafür, "dass dieses als Stabilitätsfaktor für die Region erhalten bleibt und hat sich auch am Wochenende klar zu der Vereinbarung bekannt". Auch in Syrien könne Russland seinen Einfluss nutzen, "um ein regionales Ausgreifen der Spannungen zu verhindern".

Maas betonte weiter, der Iran müsse die Umstände des Abschusses eines ukrainischen Passagierflugzeugs weiter aufklären. "Nun muss Teheran mit den Staaten, die Opfer zu beklagen haben, besprechen, welche Lösungen man für die weitere Aufarbeitung dieser Tragödie findet." Auch wenn ein direkter militärischer Zusammenstoß für den Moment abgewendet sei, "der Konflikt zwischen den USA und Iran schwebt wie ein Damoklesschwert über der Region. Unsere Bemühungen, eine erneute Eskalation zu verhindern, gehen deshalb unvermindert weiter", erklärte der Außenminister.



Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung

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