Donnerstag, 09 Jul 2020
Foto: Mark Rain / CC BY 2.0 via Flickr
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Das wird nichts mehr mit Barack Obama und Wladimir Putin. Für den Russen ist der Amerikaner ein Weichei, für Obama ist Putin ein muskelprotzender Macho. Würde die Chemie zwischen den beiden Männern stimmen, wäre schon längst eine Lösung für Syrien gefunden.

Innovatives Wohn-Prinzip gibt wieder Raum zum Älterwerden
Foto: obs/LBS West

Wenn Eigentümer und Immobilie sich auseinander gelebt haben

Nur die beiden haben Einfluss genug, um die Geschicke in dem seit fünf Jahren tobenden Bürgerkrieg zu wenden. Stattdessen geht das Gezerre bis zum Unerträglichen weiter. Auch jetzt wieder beim G-20-Gipfel in China. Auch dort haben die USA und Russland eine Einigung zu Syrien verpasst. Die Folge: Noch mehr Menschen werden sterben und fliehen. Auch gestern sind wieder über 40 Zivilisten getötet worden. Es bleibt also nicht bei 400.000 Toten in Syrien.

Die Amerikaner werfen den Russen vor, nicht genügend Rücksicht auf die Zivilbevölkerung zu nehmen und menschliche Kollateralschäden in großem Stil zu verursachen. Obama sieht eine Waffenruhe als Vorbedingung für weitergehende Friedensgespräche. Putin will Tatsachen schaffen. Die Russen optieren für ein Ende mit Schrecken, die Amerikaner für ein Schrecken ohne Ende. Russland und Iran stützen das Assad-Regime und scheinen fest entschlossen, den Diktator vor dem Untergang zu bewahren. Die USA und Europa wollen sie gewähren zu lassen. Die Strategie des Westens ist konfus.

Vor vier Jahren zog Obama gegenüber Syriens Präsident Assad eine klare "rote Linie".

Sollte das Regime in Damaskus biologische oder chemische Waffen einsetzen, würden die USA mit einer Militäraktion antworten. Assad lenkte ein und ließ seine Chemiewaffen angeblich verschrotten. Genau ein Jahr später stellte er Obama auf die Probe: Im August 2013 schlugen mehrere mit Sarin gefüllte Boden-Boden-Raketen in Vororten von Damaskus ein, die von Rebellen kontrolliert wurden.

Nach Rekonstruktion der Flugbahnen kamen Experten zu dem Schluss, dass die Raketen aus einem Gebiet abgefeuert wurden, das vom Regime kontrolliert wurde. Von einer "roten Linie" war dann keine Rede mehr.



Quelle: ots/Weser-Kurier


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