Zyklon Idai: In Mosambik warten zehntausende Menschen noch auf Rettung

In Mosambik warten zehntausende Menschen noch auf RettungFoto: World Vision/Ellen Hedimani

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Nach dem tropischen Wirbelsturm und den anhaltenden schweren Unwettern harren in Mosambik tausende Menschen verzweifelt auf Dächern und Bäumen aus und warten auf Rettung. "10.000 Menschen warten allein in der Stadt Búzi auf Hilfe. Die Stadt droht in den Fluten unter zu gehen. 50 Kilometer Land sind bereits überschwemmt.

Das Hochwasser soll bis zu acht Meter hoch werden", berichtet Joseph Kamara, zuständiger Leiter der Hilfsmaßnahmen in Beira bei World Vision. "Die Suche und Rettung von Menschen, die durch Hochwasser gestrandet und isoliert sind, hat jetzt höchste Priorität." Marc Nosbach, Länderdirektor von CARE in Mosambik, fügt hinzu: "In Beira beobachteten CARE-Teams, wie Menschen stundenlang auf Dächern ausharrten, um sich vor den Fluten zu schützen. Es ist nach wie vor das Wichtigste, Menschenleben zu retten."

In regelmäßigen Telefonkonferenzen tauschen sich die Hilfsorganisationen, die sich im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" zusammengeschlossen haben, über die aktuelle Lage in den Katastrophengebieten aus. Neben den Rettungsmaßnahmen bleiben frisches Trinkwasser, Zelte und Lebensmittel die wichtigsten Hilfsgüter, die die Betroffenen jetzt benötigen. Aufgrund zerstörter Straßen und Brücken sind Hilfstransporte vor allem in abgelegene Regionen aber eine Herausforderung. "Damit die Hilfsgüter zu den Menschen gelangen können, müssen wir zunächst die Infrastruktur weitestgehend stabilisieren", so Fabrice Renoux, Logistik-Experte von Handicap International. "Wir werden uns um die blockierten oder zerstörten Straßen kümmern und gemeinsam mit anderen Logistik-Experten ein Transportnetzwerk für Hilfslieferungen aufbauen."

Die Johanniter-Auslandshilfe und der Arbeiter-Samariter-Bund entsenden heute Erkundungsteams nach Mosambik, um zu prüfen wie sie vor Ort Nothilfe leisten können.



Quelle: ots/Aktion Deutschland Hilft

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