Berlin (ots) - Die Saison ist gelaufen: Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) erklärt im Gespräch mit dem Tagesspiegel: "In der laufenden Spielzeit wird es keine Premieren mehr geben. Und auch die kommende Saison wird an unseren großen Häusern keine normale Spielzeit sein, wie wir sie üblicherweise kennen." Es gelte jetzt daher, "Szenarien zu entwickeln, wie man sich eine gewisse Flexibilität erhalten und trotzdem künstlerisch anspruchsvoll arbeiten kann." Zu den Hilfsmaßnahmen für wirtschaftlich bedrohte Privatunternehmen im Kulturbereich sagt Lederer: "Wir haben einen Verfassungsauftrag, die Kultur gerade in schwierigen Zeiten zu schützen. Darum wollen wir nach genauer Prüfung laufende Kosten so decken, dass der Betrieb seine Arbeit wieder aufnehmen kann, wenn die Krise vorüber ist."