Berlin (ots) - In der Debatte um den russischen Hackerangriff auf das deutsche Parlament hat der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Johann Wadephul, Russland eine "destruktive Politik" vorgeworfen. Diese gehe weit über den Hackerangriff auf den Bundestag hinaus. "So nutzt Russland auch die Not der Corona-Krise aus, um Falschinformationen zu verbreiten und die EU spalten zu wollen", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel" (Freitags-Ausgabe). "Russland kann erst dann wieder ein vertrauenswürdiger Partner sein, wenn es seine wiederholten Souveränitätsverletzungen und seine ständigen Verstöße gegen internationales Recht unterlässt", betonte Wadephul. Nur dann seien russische Äußerungen über die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Deutschland von Wert.