Osnabrück (ots) Der deutsche Lehrerverband hat es als "politisch heikel" kritisiert, dass Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihren Sohn in eine Privatschule schickt. "Die Regierungschefin hat in die öffentlichen Schulen Mecklenburg-Vorpommerns offenbar wenig Vertrauen", sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Das sei ein "fatales Zeichen". Schwesig habe der Kultusministerin ihres Landes mit dieser Entscheidung keinen Gefallen getan. Allerdings gelte auch hier, dass die Politikerin - wie andere auch - im Privatleben frei entscheiden könne.