Straubing (ots) - Putins Ablenkungsmanöver verfangen bei den Hinterbliebenen der gefallenen Soldaten oder den Angehörigen der Toten vom Freitag vielleicht nicht mehr. Weite Teile des Riesenreiches aber sind für seine Desinformationspolitik empfänglich. Das Manöver, das der Präsident am Samstag gestartet hat, ist jedenfalls reichlich durchsichtig. Er versucht, der Ukraine die Schuld für den Terroranschlag in die Schuhe zu schieben, um die eigenen Versäumnisse und Fehleinschätzungen damit zu kaschieren. Zu glauben, der vermeintliche Feind sitze in Kiew oder Washington, ist jedenfalls reichlich naiv.