Stuttgart (ots) - Selbst wenn wenigstens die Kirchenbauten als solche offen bleiben, so ist doch eklatant sichtbar, dass der aktuelle Umgang mit der Corona-Pandemie genau das Gegenteil von dem ist, was Kirche sein und leisten soll. Sie, die Menschen zur Gemeinschaft zusammenführen will, atomisiert sich genauso wie der Rest der Gesellschaft. Jedes "Mehr" ist verschwunden. Hauskirchen bilden, die Familie als eine solche zu etablieren, war zu Zeiten von Papst Johannes Paul II. ein Lieblingsmotto der Mission nach innen. Heute kehrt das Projekt von außen zurück. Das muss nicht das Schlechteste sein.