Stuttgart (ots) - Die Ergebnisse des Gesprächs der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten bestätigt einen alten Eindruck: Nicht die Bundesregierung, sondern die Regierungschefs der am meisten betroffenen Länder sind die treibenden Kräfte bei der Krisenbekämpfung. Tatsächlich sind die Vereinbarungen im Kern der Nachvollzug dessen, was etwa in Bayern und Baden-Württemberg schon Praxis ist. Das öffentliche Leben wird weiter beschränkt. Alle Gruppentreffs werden unterbunden. Aber wir sind weit davon entfernt, dass alle Bürger im Zuge genereller Ausgangssperren zu Hause eingesperrt würden. Das ist nicht halbherzig, sondern eine Linie mit Augenmaß.