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Offensive für Unternehmen

Den Begriff Sparhaushalt lehnt Lindner neuerdings ab - bei seinem "Gestaltungshaushalt" gehe es um richtige Prioritätensetzung. Wie diese Prioritäten aussehen, wird wieder einmal unmissverständlich deutlich: Während armen Menschen das Essen weggekürzt wird, will man der Privatwirtschaft zu noch mehr Profiten verhelfen.
  • Subtitle: Ampel
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Monatelang erklärte die Ampel-Koalition, und allen voran Finanzminister Christian Lindner, Deutschland müsse sparen. So rechtfertigte der FDP-Chef etwa das Einstampfen der Kindergrundsicherung auf ein Zehntel der eigentlich benötigten Summe oder die massiven Etatkürzungen im Bildungs- und Sozialwesen, die jüngst verabschiedet wurden.

Parteienforscher sehen Grüne mit Kanzlerchancen

Annalena Baerbock und Robert Habeck

Parteienforscher sehen die Grünen nach den Erfolgen bei den Wahlen in Europa und Bremen mit Chancen auf die Kanzlerschaft. "Sie haben den zweiten Platz nicht nur im Blick, sie sind bereits die zweite Kraft im Land und damit werden sie ernsthaft um die Kanzlerschaft kämpfen", sagte Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler von den "Blättern für deutsche und internationale Politik", der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Politologe Oskar Niedermayer von der Freien Universität Berlin sagte: "Bei Neuwahlen wäre die Ökopartei die einzige, die profitieren würde - dann müsste man ernsthaft über einen potenziellen grünen Kanzler oder eine Kanzlerin nachdenken."

Robert Habeck sieht sich nicht im Kanzleramt

Robert Habeck

Grünen-Chef Robert Habeck sieht sich nach der kommenden Bundestagswahl im Jahr 2021 nicht im Kanzleramt. Wie er in der rbb Abendshow am Donnerstag sagte, geht er davon aus, dass seine Partei keinen Kanzlerkandidaten oder -kandidatin aufstellen wird.

Robert Habeck: "Ich bin echt stolz auf das, was dieses Land gerade leistet."

Der Minister hofft zudem auf ein Ende der Politikverdrossenheit in Deutschland. "Politikverdrossenheit erwächst ja oft aus dem Gefühl, dass die Relevanz politischer Entscheidungen nicht sichtbar wird. Das ist gerade nicht der Fall", sagte Habeck. Die Menschen würden "die Härte und die Dringlichkeit" der Zeit spüren. "Und sie spüren, dass sie dabei den Unterschied ausmachen."
  • Subtitle: Interview
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Dunkel

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die Bevölkerung in Deutschland für ihren Zusammenhalt in den aktuellen Krisen um Corona und den Krieg in der Ukraine gelobt. "Man sieht derzeit, was Deutschland leisten kann, wenn alle sich unterhaken", sagte der Grünen-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Staatssekretärin verteidigt Wirtschaftspolitik der Ampel

"Nach 16 Jahren, in denen die Große Koalition aus Bequemlichkeit eher den Status Quo verwaltet, die Energiewende ausgebremst und Deutschland in die Abhängigkeit von russischem Gas geführt hat", habe sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck getraut "dringend notwendige Änderungen anzugehen".
  • Subtitle: Generalkritik
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Die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Franziska Brantner, weist Vorwürfe aus der Wirtschaft zurück, die Ampel habe dem Standort Deutschland verlorene Jahre beschert. "Die Generalkritik lasse ich so nicht stehen.

Steilvorlage für Friedrich Merz

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat diese Tür selbst weit aufgemacht.
  • Subtitle: Wirtschaftspolitik
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Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) haben diese Tür selbst weit aufgemacht: Beide haben festgestellt, dass die deutsche Wirtschaft dringend bessere Rahmenbedingungen braucht.

Wer nicht träumt, lebt nicht mehr

Ob Robert Habeck mit seiner "Operation Kanzleramt" wirklich die grüne Basis überzeugen kann und die dringend notwendigen alten und neuen Wählergruppen mobilisiert, wird sich schon in ein paar Tagen beim Bundesparteitag in Wiesbaden zeigen, der zur Krönungsmesse für den Wirtschaftsminister werden soll.
  • Subtitle: Kanzlerkandidatur
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In der Polyphonie von Schuldzuweisungen nach dem Ampel-Aus ragte diese Woche vor allem Robert Habeck heraus - indem er gerade nicht persönlich gegen Christian Lindner wurde und nicht in die brutale Abrechnung des beleidigten Kanzlers mit seinem Finanzminister einstimmte.