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Die Diskussion über den Umgang mit Fremden spaltet derzeit Deutschland. Viele Menschen haben im Zuge des Flüchtlingszustroms Angst vor der Veränderung unserer Gesellschaft.

"Niedersachsen ist noch nicht am Ende der Ferienzeit angekommen. Deswegen müssen wir in Betracht ziehen, dass in den nächsten drei Wochen hier noch einiges passieren kann."
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil über steigende Infektionszahlen

Die Dokumentation "Angst vor dem Fremden - Wurzeln eines gefährlichen Gefühls" geht der Frage nach, woher das Misstrauen gegenüber Fremden überhaupt kommt. ZDFinfo sendet den Film von Eva Münstermann und Nicola Burfeindt am Dienstag, 15. März 2016, 15.00 Uhr.

Hat die Angst vor Fremden schon in der Evolution eine Rolle gespielt, oder sind solche Sorgen und Ängste selbst gemacht? Viele Forscher sehen in der Angst oder Scheu vor unbekannten Menschen zunächst etwas biologisch Notwendiges: ein Schutzmechanismus, der lebensrettend sein kann. Doch das müsse sich keineswegs zwangsläufig zur Fremdenfeindlichkeit steigern, in dem das Eigene generell für das Bessere gehalten werde. Im Film untersucht die Psychologin Beate Küpper in einem Experiment, wie hartnäckig Vorurteile gegen echtes Wissen sind. Ihre Fachkollegen in Amsterdam studieren den Einfluss von Hormonen auf unser Verhalten gegenüber Mitgliedern fremder Gruppen. Und die Dokumentation stellt auch dar, wie man in einer Bremer Grundschule die Ängste ganz praktisch angeht: Dort steht Mitgefühl auf dem Lehrplan.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingskrise und Terrorgefahr kommen sowohl Betroffene als auch Soziologen, Psychologen und Aggressionsforscher zu Wort.



Quelle: ots/ZDFinfo


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