Inhalte im Bereich: Welt



8. Juni 2016

Präsident Aserbaidschans kritisiert armenische Militäraktion

Infolge der zunehmenden Feindseligkeiten in der aserbaidschanischen Region Bergkarabach und weiteren von Armenien besetzten Gebieten machte der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev armenischen Funktionären den Vorwurf, eine feindselige "Propagandakampagne" zu führen.

2. Juni 2016

Die Geschichte von 9/11 muss neu geschrieben werden

Es geht um ein brisantes Dokument, das bis heute unter Verschluss gehalten wird: Das vom ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush als „geheim“ eingestufte Kapitel des Untersuchungsberichts von Senat und Repräsentantenhaus zu den Terroranschlägen von 9/11. Der ehemalige Vorsitzende dieser Kommission und ehemalige Leiter des Geheimdienstausschusses, Bob Graham, fordert im MONITOR-Interview die Veröffentlichung dieses als „28 Seiten“ bekannt gewordenen Abschnitts. Laut Inhaltsangabe soll es darin um die „ausländische Unterstützung“ einiger Attentäter gehen.

Einsatz der Bundespolizei auf Samos
1. Juni 2016

Bundespolizei auf Samos - Positive Bilanz nach drei Monaten

Die Bundespolizei zieht nach einer dreimonatigen Einsatzzeit auf Samos eine positive Bilanz. Über 700 Menschen konnten durch die beiden Kontroll- und Streifenboote BP 62 "Börde" und BP 64 "Uckermark" der Bundespolizei aus akuter Seenot vor der griechischen Ägäis-Insel gerettet werden.

Europäische Kommission
1. Juni 2016

EU und Polen

Bisher läuft der Krach vergleichsweise zivilisiert ab. Die Brüsseler Kommission mahnt, erinnert, rät und weist hin, die Warschauer Regierung hört zu, registriert, greift auf, weist zurück. Feinsinnige Diplomatie eben, auch wenn es um Handfestes geht: einen Verstoß gegen die rechtsstaatlichen Grundsätze europäischer Demokratien. Das Verfahren, das die Brüsseler EU-Kommission gestern auf die nächste Stufe gehoben hat, soll Schärfe signalisieren, ist aber kaum mehr als ein Papiertiger. Das war schon bei seiner Erfindung 2014 klar.

Gedenkmarsch in Buenos Aires mit Fotos von Verschwundenen
29. Mai 2016

Urteil zum "Plan Cóndor": Argentinien lässt hoffen

Mit dem sogenannten Plan Condor koordinierten die südamerikanischen Militärregime der 1970er und 1980er Jahre ihre Repression gegen den linken und sozialen Widerstand. Dabei handelte es sich um eine kriminelle Vereinigung, hat die argentinische Justiz nun bestätigt.

25. Mai 2016

EU-Staaten ignorieren Lieferstopp für Waffen und Munition nach Ägypten

12 der 28 EU-Mitgliedsstaaten gehören weiterhin zu Ägyptens Hauptlieferanten von Rüstungsgütern und Polizeiausrüstung – unter ihnen ist auch Deutschland. Trotz eines grundsätzlichen Lieferstopps für Munition und Waffen werden Rüstungsgüter im Wert von mehreren Milliarden Euro in das nordafrikanische Land exportiert.

24. Mai 2016

Griechenland: Schuldenschnitt ist nicht nötig

Griechenland hat ein neues Sparpaket verabschiedet, heute dürften die Euro-Finanzminister deshalb weitere Hilfsgelder freigeben. Offen bleibt allerdings, wann und wie es zu Schuldenerleichterungen kommt. Ein echter Schuldenschnitt ist allerdings nicht nötig, so eine neue Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die jüngste Schuldentragfähigkeitsanalyse des IWF erscheint dagegen zu pessimistisch.

20. Mai 2016

Türkei grenzt Kurden aus

Mit dem Parlamentsvotum zur Aufhebung der Immunität von Abgeordneten hat die Türkei eine der wichtigsten Leistungen ihrer eigenen Reformpolitik des vergangenen Jahrzehnts wieder kassiert: die Akzeptanz einer politischen Vertretung der Kurden.

18. Mai 2016

Verfahrene Lage in Venezuela

»Venezuela ist eine Bombe, die jeden Augenblick explodieren kann.« Die Warnung von Oppositionsführer Henrique Capriles ist wenige Tage alt. Und allein, dass mensch nicht ausschließen kann, dass die Bombe bereits bei den Massendemonstrationen am Mittwoch nach Redaktionsschluss zur Detonation gekommen ist, zeigt, wie verfahren die Lage in Venezuela inzwischen ist.

18. Mai 2016

Israel: Was niemand wissen soll

Israels Militärgerichte verfolgen die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen. Plünderer werden zur Verantwortung gezogen, und auch wer sich bei Vandalismus beobachten lässt oder gar bei gezielter Körperverletzung an Unschuldigen, läuft Gefahr, anschließend dafür büßen zu müssen. Nach jedem Krieg sind es immer ein paar Soldaten, eine Handvoll, vielleicht mal ein Dutzend, die es erwischt - ein Bruchteil derer, die einen Prozess verdienten.

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