Inhalte im Bereich: Wirtschaft



Laut einem ARD-Bericht wird Amazon-Mitarbeitern verwehrt, sich mit einer FFP2-Maske zu schützen.
28. Apr. 2021

Grenzenlose Profitgier

Der DGB drängt darauf, die Gesundheit von Arbeitnehmern besser zu schützen, und nimmt dabei den Versandhändler Amazon ins Visier. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Gerade jetzt in der Pandemie müssen viele Arbeitgeber deutlich mehr tun, um die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten. Es ist unverantwortlich und Zeugnis grenzenloser Profitgier, wenn Arbeitgeber wie Amazon ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Tragen von FFP2-Masken verbieten, um Pausenzeiten einzusparen." Es müsse vielmehr selbstverständlich sein, dass Arbeitnehmern FFP2-Ma...

Demnach meldeten Mitarbeiter im Rahmen einer internen Sonderauswertung für Juni 2020 insgesamt 106 private Finanzgeschäfte mit Bezug zur Wirecard AG.
13. Nov. 2020

Bafin-Mitarbeiter schlossen Wirecard-Geschäfte noch nach Insolvenzmeldung ab

Beschäftigte der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, haben auch noch lange nach offiziellen Meldungen zum Milliardenbetrug beim einstigen Dax-Aufsteiger Wirecard private Geschäfte mit Bezug zu dem Unternehmen abgeschlossen. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag) vorliegt.

Im Gastgewerbe gibt es große Unsicherheiten bezüglich der im Zuge der Lockdown-Entscheidung von Bund und Ländern zugesagten Finanzhilfen.
4. Nov. 2020

Außerhaus-Umsatz von Gastronomen soll nicht auf Coronahilfe angerechnet werden

In der Gastronomie soll es im neuerlichen Lockdown keine Anrechnung von Einnahmen aus dem Außerhaus-Verkauf auf die Corona-Finanzhilfen des Staates geben. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag in einer Sitzung der Unionsfraktion klargestellt, sagte Vize-Fraktionschef Carsten Linnemann dem in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blatt. Linnemann kritisierte derweil, dass die zuständigen Ministerien noch keine Ausführungsbestimmungen vorgelegt haben.

Bandt warnte, die EU-Agrarzahlungen verlören ihre Legitimation beim Steuerzahler.
3. Nov. 2020

EU-Agrarsubventionen: Regierungsberater wollen über Verteilung mitentscheiden

Aus der von der Bundesregierung eingerichteten "Zukunftskommission Landwirtschaft" werden Rufe laut, die künftige nationale Ausgestaltung der milliardenschweren EU-Agrarsubventionen in diesem Gremium zu diskutieren und zu entscheiden. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderten BUND-Vorsitzender Olaf Bandt sowie Hubertus Paetow, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), ein Mitspracherecht. Beide Verbände gehören der Kommission an, die im September die Arbeit aufgenommen hat.

26. Aug. 2020

Dauerwelle

Viel wird spekuliert, ob im Herbst eine zweite Corona-Infektionswelle kommt, wann infolge der Pandemie eine Insolvenzwelle einsetzen wird und wie groß die Entlassungswelle sein wird, die darauf folgt. Prognosen sind in diesem Fall besonders schwierig, und das nicht nur weil sie die Zukunft betreffen. Um trotzdem für Stabilität zu sorgen, haben die Koalitionsspitzen eine neue Welle der Coronahilfen losgetreten.

Wirecard ist zum Zockerpapier verkommen, das mit solider Anlage nichts mehr zu tun hat.
13. Aug. 2020

Neue DAX-Regeln - Nur ein erster Schritt

Am Montag, dem 24. August, wird der Dax endlich Wirecard-frei sein. Denn nach der von der Deutschen Börse beschlossenen Regeländerung werden Aktien insolventer Unternehmen künftig umgehend aus den Indizes der Dax-Familie entfernt werden, was im Fall von Wirecard am 21. August nach Börsenschluss geschehen wird. Die Entscheidung zur beschleunigten Entnahme von Wirecard war unumgänglich. Denn es war angesichts der Ungeheuerlichkeit des Bilanzfälschungsskandals nicht hinnehmbar, dass die Aktie den Blue-Chip-Index, der ein Aushängeschild der deutschen Wirtschaft ist, noch bis weit in den nächste...

Tui hat durch Covid-19 in allen Geschäftsfeldern vernichtende Schläge erhalten.
12. Aug. 2020

Kontrastprogramm

Die Gegensätze können augenscheinlich kaum größer sein: Während der Touristikriese Tui offenbar völlig unsicher ist, wohin die Reise noch geht, nimmt das kalifornische Start-up Airbnb in bewegten Zeiten Kurs auf die Börse. Das junge Kultunternehmen der Branche, dessen Bewertung von einem illustren Investorenkreis in der Spitze auf 31 Mrd. Dollar gehievt wurde, musste durch den Einbruch der Reiseaktivitäten in der Coronakrise zwar auch heftig Federn lassen - Umsatzeinbruch und Personalabbau blieben nicht aus. Jedoch meldete Airbnb schon im Juni und Juli eine kräftige Erholung der Nachfrage, ...

Da die Internetbranche aufgrund der Schwarmintelligenz, oder besser gesagt des Herdentriebs der Nutzer besonders zur Monopolisierung neigt, wird Corona den Einfluss dieser Konzerne noch stärken.
31. Juli 2020

Milliardengewinne der Tech-Riesen

Auch das hat uns der Corona-Lockdown deutlich vor Augen geführt: Die Internetwirtschaft folgt ihren eigenen Gesetzen. Während viele Branchen im zweiten Quartal über extreme Umsatzeinbrüche klagten und kleine Unternehmen ums Überleben kämpfen, sprudeln bei den Riesen der Techbranche die Gewinne.

Die Aufträge bleiben aus, die Lieferketten sind unterbrochen, jedes siebte Unternehmen erwartet aktuell Geldengpässe.
20. Juni 2020

Industrie bleibt im Abwärtsstrudel

Während die Wirtschaft nach den Corona-Lockerungen langsam wieder hochfährt, verharrt die Industrie im Krisenmodus. Die Aufträge bleiben aus, die Lieferketten sind unterbrochen, jedes siebte Unternehmen erwartet aktuell Geldengpässe. Das geht aus einer bundesweiten Betriebsumfrage der IG Metall in ihren Branchen hervor, aus der die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Samstagsausgabe) zitiert.

Natürlich ist der Kahlschlag im Warenhausgeschäft auch eine Folge der Corona-Krise.
19. Juni 2020

Ein schwarzer Tag für Karstadt Kaufhof

Man kann die Schließung von 63 Filialen und den Abbau von "nur" 6000 Arbeitsplätzen bei Galeria Karstadt Kaufhof als Erfolg feiern, weil die Arbeitnehmervertreter der Geschäftsführung mehr abgerungen haben, als zu erwarten war. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Freitag ein schwarzer Tag für Galeria Karstadt Kaufhof war. Für Tausende von Mitarbeitern, die zum Teil ihre Existenz verlieren, und für Innenstädte, denen eine zentrale Einkaufsmöglichkeit abhanden kommt, die über Jahre Besucher in die Zentren geholt hat.

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