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Inhalte im Bereich: Wirtschaft



Das Virus hat sich an Konsumausgaben, Industrieproduktion, Investitionen, den globalen Handel, an Kapitalströme und Lieferketten angedockt.
6. Mai 2020
Die erste Konjunkturprognose der EU-Kommission seit Ausbruch der Coronakrise bot auf den ersten Blick keine wirkliche Überraschung. Das Virus hat sich an Konsumausgaben, Industrieproduktion, Investitionen, den globalen Handel, an Kapitalströme und Lieferketten angedockt. Das EU-Wirtschaftswachstum bricht in diesem Jahr daher so stark ein wie nie zuvor. Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung springen in die Höhe. Die positive Nachricht aus Brüssel lautete: Schon im zweiten Halbjahr könnte es wieder aufwärtsgehen. 2021 könnte der Aufschwung das aktuelle Horrorjahr zumindest zum Teil wieder ver…

Deshalb sollten die Investoren hellhörig werden, wenn die Deutsche Bank ankündigt, ihre Kapitalplanung zumindest temporär außer Acht zu lassen.
27. Apr. 2020
Just in dem Moment, in dem sich auch der letzte Beobachter darauf eingestimmt hatte, dass die Deutsche Bank ihre Verlustserie fortsetzen würde, fährt das Institut wieder einen Gewinn ein - mitten im Konzernumbau und am Beginn der vermutlich größten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte scheint der Ertragsschwund überwunden zu sein. Erwartungsgemäß deutet Vorstandschef Christian Sewing die positive Entwicklung als Beleg für die Fortschritte des unter seiner Ägide eingeleiteten Umbaus.

Unser Wohlstandsmodell entpuppt sich als verletzlich.
27. Apr. 2020
Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech sieht die Corona-Krise als Chance, eine Ökonomie ohne Wachstum und die damit verbundene Umweltzerstörung zu erreichen. "Die Corona-Krise deckt für mehr Menschen auch Sinnkrisen auf", sagte der Professor an der Universität Siegen der Tageszeitung "taz" (Montags-Ausgabe). "Durch die Zwangspause vom Leistungsstress spüren sie, was ihnen zuvor verborgen blieb: Ein stressfreieres und verantwortbares Leben zum Preis von weniger Konsum- und Reisemöglichkeiten". "Manche werden gar nicht mehr zurück ins Hamsterrad wollen, sondern möchten etwas von dem, was sie…

Geschlossene Grenzen und die Rückbesinnung auf die eigene Nation gelten der Politik in Europa nicht als unsolidarisch. Geschlossene Portemonnaies offenkundig schon, wird bei der gemeinsamen Haftung doch gern auf diese Solidarität gepocht.
24. Apr. 2020
Beim Blick auf den Staatsanleiheprimärmarkt der Eurozone drängt sich derzeit nicht unbedingt der Eindruck eines Krisenmodus auf, wie er etwa in der Staatsschuldenkrise vorzufinden gewesen ist. Emittenten stehen heute nicht mit dem Rücken zur Wand, weil Staatsanleiherenditen emporschnellen, Spreads explodieren, Käufer in den Streik treten und das Ende dieses Prozesses für jedermann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu prognostizieren ist: Verlust des Marktzugangs. Von dieser Situation, in der sich die Eurozonenperipherie während der Staatsschuldenkrise oder Banken während der Fin…

Allerdings ist so gut wie sicher, dass Daimler gegen Ende des Quartals gerade erst den Beginn des global aufgezogenen Pandemie-Sturms durchleben mussten.
23. Apr. 2020
Die Werke der Autobauer werden hierzulande langsam wieder hochgefahren, auch die Autohändler dürfen in einigen Regionen wieder öffnen. In diese langsame Normalisierung hinein hat Daimler als erster deutscher Autobauer Zahlen für das Auftaktquartal präsentiert, die übel ausfallen und doch niemanden geschockt haben dürften. Gut, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist um mehr als drei Viertel auf 617 Mill. Euro eingebrochen. Allerdings gab es im Vorjahresquartal auch einen positiven Sondereffekt aus der Zusammenlegung der Mobilitätsdienste von Daimler und BMW in Höhe von mehr als 700 Mill. Euro…

Laut Gesetz werden Ansprüche aus dem Kreditverhältnis drei Monate später fällig.
22. Apr. 2020
Müssen Banken auf die Zinsen verzichten oder bekommen sie diese nur später? Das ist die große Frage bei der Stundung der Ansprüche von Darlehensgebern gegen Verbraucher, die im Gesetz zur Abmilderung der Coronavirus-Pandemie vorgesehen ist.

Beim Hochfahren der Wirtschaft fordert IG-Metall-Chef Hofmann ein gemeinsames Vorgehen der Europäer. "Sonst bleiben die Produktions- und Lieferketten unterbrochen.
22. Apr. 2020
IG-Metall-Chef Jörg Hofmann gibt der Politik für ihr Krisenmanagement geteilte Noten: "Die Bundesregierung macht einen guten Job. Was in manchen Bundesländern für Profilierungs-Neurosen ausgelebt werden, kann ich nicht nachvollziehen", sagte er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe). Das bringe "weder Sicherheit noch Verlässlichkeit. Ich glaube auch nicht, dass die Menschen das langfristig goutieren werden".

Schon vor der Corona-Krise ist die Zahl der Insolvenzen in der Metall- und Elektroindustrie deutlich gestiegen
22. Apr. 2020
Die Metall-Arbeitgeber warnen dringend vor einer Aufstockung des Kurzarbeitergelds, wie sie die Gewerkschaften und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in der Corona-Krise fordern. Bei einem solchen Schritt steige das Risiko von Insolvenzen und drohten zusätzliche Jobverluste, sagte Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die eben noch gelobte Doppelspitze bei SAP, die mit der 49-jährigen Amerikanerin Jennifer Morgan gebildet wurde, ist nach einem halben Jahr schon wieder Geschichte.
21. Apr. 2020
Wortreich hat Christian Klein zu erklären versucht, was eigentlich kaum zu erklären ist. Die eben noch als so harmonisch gelobte Doppelspitze, die der 39-jährige Deutsche mit der 49-jährigen Amerikanerin Jennifer Morgan gebildet hat, ist nach einem halben Jahr schon wieder Geschichte. Die fünfte SAP-Doppelspitze nach Hopp/Plattner, Plattner/Kagermann, Kagermann/Apotheker und Snabe/McDermott hielt sich zugleich am kürzesten.

Die allermeisten Analysten gehen davon aus, dass sich der positive Trend beim Goldpreis fortsetzen wird.
17. Apr. 2020
Der Goldpreis hat zuletzt deutlich zugelegt. In der Gemeinschaftswährung gerechnet befindet sich die Notierung des gelben Metalls sogar auf einem Allzeithoch. Die allermeisten Analysten gehen davon aus, dass sich der positive Trend beim Goldpreis fortsetzen wird. Die am Freitag zu beobachtenden Gewinnmitnahmen, die den Goldpreis unter 1.700 Dollar je Feinunze drückten, sind ohne Zweifel nur ein Intermezzo.