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Maskenpflicht im Nahverkehr: Koalitionspolitiker in Sachsen-Anhalt fordern Bußgelder

Bisher gelten keine Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt.

Politiker der schwarz-rot-grünen Koalition in Sachsen-Anhalt fordern erstmals Strafgelder für Masken-Verweigerer im öffentlichen Nahverkehr. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagsausgabe). Entsprechende Forderungen kommen aus allen drei Landtagsfraktionen. "Polizei und Ordnungsamt brauchen endlich eine Handhabe gegen diejenigen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten", sagte Grünen-Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann der Zeitung. In Straßenbahnen und Bussen seien Strafgelder in Höhe von 60 Euro denkbar, ähnlich wie bei Schwarzfahrern. "Das scheint mir eine angemessene Größenordnung zu sein", so Lüddemann.

Ostdeutschland Größte Schäden in Sachsen-Anhalts Forst

Der Wald in Deutschland ist massiv geschädigt. Sturm, Dürre und Käferplage haben in den vergangenen zwei Jahren den Baumbeständen zugesetzt. Sachsen-Anhalt verzeichnet dabei die höchsten Schäden in Ostdeutschland. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Insgesamt fielen 2018 und 2019 hierzulande rund 9,7 Millionen Festmeter Schadholz an. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter.

Pflegepersonal zur Hälfte ungeimpft: Zwei Heimbewohner tot

Die Hälfte des Pflegepersonals war ungeimpft, darunter der Chef der Einrichtung.
  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
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In einem Altenheim in Salzwedel (Altmark), das auf grundlegende Schutzmaßnahmen gegen Corona verzichtet hat, sind zwei Bewohner ums Leben gekommen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochsausgabe). Nach Angaben von Salzwedels Landrat Michael Ziche (CDU) wurden 35 der 45 Heiminsassen mit dem Virus infiziert.

Polizei reagiert schneller auf akute Notfälle

Demnach benötigte die Landespolizei im Schnitt 14:57 Minuten für sogenannte Blaulichtfahrten. Das war etwa eine halbe Minute schneller als 2022 und die schnellste Reaktionszeit für "Blaulichtfahrten" seit 2015.
  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
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Sachsen-Anhalts Polizei hat 2023 schneller auf akute Notfälle reagiert als in Vorjahren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe) mit Verweis auf eine Kleine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben an das Innenministerium in Magdeburg.

Sachsen-Anhalt für Pflichtversicherung gegen Hochwasser

In Sachsen-Anhalt sind 49 Prozent der Hausbesitzer derzeit nicht gegen Flutschäden versichert, teilte Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mit.
  • Subtitle: Elementarschäden
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Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) will den Druck auf die Bundesregierung für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Gebäuden durch Hochwasser und Fluten erhöhen.

Sachsen-Anhalt hält Merkels Obergrenze für zu hoch

Reagieren bei lokal anwachsenden Infektionszahlen dringend geboten.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), hält die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingeführte neue Corona-Obergrenze für viel zu hoch. Er respektiere "die Notbremse, die Angela Merkel bei den Neuinfektionen eingebaut hat", sagte Haseloff in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" (Samstag). Aber Sachsen-Anhalt werde deutlich darunterbleiben. "Wir werden da wesentlich vorsichtiger herangehen, als es der Bund verabredet hat", betonte Haseloff.

Sachsen-Anhalt verschärft Schulverweise

Tatsächlich mussten Sachsen-Anhalts Schulen in den vergangenen Jahren immer öfter zu fünftägigen Verweisen greifen: Gab es im Jahr 2021/22 noch 359 Fünf-Tage-Strafen über alle Schulformen hinweg, hagelte es 2023/24 bereits 525 solcher Verweise.
  • Subtitle: Schulgesetz
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Sachsen-Anhalts Bildungsministerium will die Dauer für Schulverweise auf bis zu 20 Unterrichtstage aufstocken. Bisher liegt die Höchstdauer dieser Bestrafung für Schüler-Fehlverhalten bei fünf Tagen.

Sachsen-Anhalt wirbt 34 Lehrer über Headhunter-Agenturen an

"Der überwiegende Teil sind Seiteneinsteiger", erklärte das Bildungsressort mit Blick auf die 34 neuen Lehrkräfte. Sie haben also kein klassisches Lehramtsstudium absolviert: Vielmehr verfügen Sie über ein Fachstudium, das um eine Art Pädagogikschnellkurs ergänzt wird.
  • Subtitle: Lehrermangel
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Sachsen-Anhalt hat 34 neue Lehrkräfte über eigens engagierte Headhunter-Agenturen rekrutiert. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf das Bildungsministerium in Magdeburg.