Zum Hauptinhalt springen

Inhalte im Bereich: Wirtschaft



Die Energieabhängigkeit war immer die offene Flanke in der Sanktionspolitik gegen Russland. Die EU-Kommission hat jetzt Vorschläge vorgelegt, diese zu schließen.
8. März 2022
Energiepolitik
Über eine Diversifizierung der Gasimporte wird in Europa schon viele Jahre diskutiert. Immer wieder gab Russland selbst den Anstoß dafür - mit dem Georgien-Krieg, Lieferstopps in die Ukraine oder der Krim-Annexion. Nur passiert ist bislang in der EU nichts.

roße Verbrauchsländer können in diesem Umfeld kaum gegensteuern: Freigaben strategischer Ölreserven überbrücken Versorgungsnöte nur kurzfristig und senden das Signal, dass die Angebotssituation noch bedenklicher ist als angenommen.
7. März 2022
Energiemarkt
Am Energiemarkt regiert das Chaos. Der Preis für Erdgas am niederländischen Knotenpunkt TTF ist zum Wochenstart auf das zuvor unvorstellbare Niveau von 335 Euro pro Megawattstunde geschnellt, die Notierung der führenden Rohölsorte Brent rückte auf fast 140 Dollar pro Barrel vor.

"Weizen und Mais dürfen deshalb ab sofort in dieser schweren Krise nicht mehr zu Ethanol verarbeitet werden", fordern die Verbände der Geflügelwirtschaft.
4. März 2022
Geflügelwirtschaft
Die deutsche Geflügelwirtschaft hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges dazu aufgerufen, Getreide nicht länger in der Kraftstoffproduktion zu verwenden.

Der (Teil-)Ausschluss russischer Banken aus dem globalen Zahlungsinformationsnetzwerk Swift ist vielfach als nukleare Option bezeichnet worden, als mächtigste Waffe im Finanzkrieg.
3. März 2022
Russland
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen Folgen übersteigen jegliche Vorstellungskraft. Das gilt - zuallererst - für die humanitäre Tragödie, die in Europa niemand für möglich gehalten hat.

Die Zahl der Opfer auf beiden Seiten wächst und mit ihr wächst die Verzweiflung der Mütter und Kinder in der Ukraine, die ihre Männer, Söhne und Väter verlieren, und es wächst die Verzweiflung der Mütter und Kinder in Russland, die dieses Schicksal teilen.
3. März 2022
Rohstoffmärkte
Wegen eines Käuferstreiks an den internationalen Energiemärkten steigen nach Angaben von Hans Wenck, Geschäftsführer des Außenhandelsverbandes für Mineralöl und Energie (AFM+E), die Dieselpreise in Deutschland stärker als die Benzinpreise.

Dafür könne eine Weiternutzung von Atomstrom bedeuten, "dass weniger Stein- und Braunkohle verfeuert werden müssen". Auch kämen 45 Prozent der Steinkohle aus Russland und könnten ebenfalls wegbrechen.
2. März 2022
Atomstrom
Ifo-Energieexpertin Karen Pittel sieht in einer längeren Atomkraftnutzung eine große Chance, Deutschland rasch unabhängiger von russischem Gas zu machen.

Längst hat die Inflation Niveaus erreicht, die nicht nur viele Menschen vor ganz existenzielle Probleme stellen und über eine sinkende Kaufkraft der Verbraucher sowie steigende Kosten für Unternehmen zu einem zentralen Konjunkturrisiko geworden sind.
1. März 2022
Inflation
Die Inflation in Deutschland und in Euroland ist nicht nur gekommen, um zu bleiben, wie es zuletzt stets so (un-)schön hieß. Sie ist vielmehr geblieben, um jetzt noch weiter zu gehen, ergo: zu steigen.

Bis Deutschland - angepeilt wird das Jahr 2045 - wirklich völlig unabhängig von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl oder Gas ist, dürfen weder Stahlwerke stillgelegt noch Wohnungen kalt werden. Es werden Brückentechnologien benötigt.
28. Feb. 2022
Energiepolitik
Dass sich Berlin so lange gesträubt hat, um Russland vom internationalen Bankensystem Swift abzukoppeln, hatte einen triftigen Grund: Die deutschen Zahlungen für russisches Erdgas, das rund die Hälfte des deutschen Verbrauchs ausmacht, müssten von dem Ausschluss unberührt bleiben.

Ein Swift-Ausschluss kann verheerende Folgen für eine Volkswirtschaft zeitigen - daher die viel zitierte Rede von der Nuklearoption.
28. Feb. 2022
SWIFT
Endlich. Was vor kurzem noch undenkbar war, ist eingetreten: Die EU zündet die "finanzielle Atombombe", klemmt Russland vom globalen Finanznachrichtensystem Swift ab. Vorbehalte verflüchtigten sich angesichts der Verbrechen, die Kremlführer Wladimir Putin und seine Entourage an den von ihnen als Brudervolk bezeichneten Ukrainern verüben.

Sowohl Europa als auch Putin sind an fortgesetzten Gaslieferungen interessiert
25. Feb. 2022
Marktkommentar
Nach dem Schock durch den Angriff Russlands auf die Ukraine haben sich die Aktienmärkte zum Wochenschluss erholt. Gestützt wurden sie von der Meldung, dass Russland zu Verhandlungen mit der ukrainischen Regierung bereit sei, was auf ein Ende der Kämpfe hoffen ließ.