Straubinger Tagblatt
Politischer Aschermittwoch - Eine vergebene Chance
Straubing (ots) - Bekanntlich wird die Agrarpolitik - von der Dieselsubvention einmal abgesehen - ganz wesentlich auf EU-Ebene geregelt. Vier Monate vor der Europawahl hätten die Parteien die Gelegenheit Aschermittwoch auch dazu nützen können, klarzumachen, wie sie sich da positionieren - denn die Unterschiede sind groß. Dem geneigten Wähler wäre…
Kölner Stadt-Anzeiger
Grüner Minister genehmigt Baupläne für Airport Köln/Bonn - Planfeststellung erlaubt Neubau von Parkhaus und Terminal-Anbau
Köln (ots) - Nach zehn Jahren Stillstand darf der Flughafen Köln/Bonn sein Vorfeld wieder vollständig nutzen. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf Flughafen und NRW-Verkehrsministerium berichtet, hat Minister Oliver Krischer (Grüne) nun den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss gefasst. Aufgrund einer Klage d…
Stuttgarter Nachrichten
Kommentar zur Absage des Politischen Aschermittwochs der Grünen
Stuttgart (ots) - Das geht zu weit. Dass Menschen mit Gewalt abgehalten werden, Argumente auszutauschen, ist inakzeptabel. So weit darf es nicht kommen. Denn in unserem Rechtsstaat gilt nicht das Recht des Stärkeren. Demokratie lebt vom Streit, aber mit Argumenten. Dass das auch mit Wut im Bauch möglich ist, zeigten die Landwirte, die auf einer an…
neues deutschland
Repression nur gegen Nazis? - Kommentar zur Debatte über das Demokratiefördergesetz
Berlin (ots) - Kaum hatte Innenministerin Faeser ihre Maßnahmen gegen Rechtsextremismus vorgestellt und dabei gefordert, das Parlament müsse endlich das im Kabinett schon Ende 2022 beschlossene Demokratiefördergesetz auf den Weg bringen, meldete sich die FDP-Fraktion zu Wort. Und erläuterte, warum sie dies nicht zu tun gedenkt. Interessant an dies…
Frankfurter Rundschau
Martin Winterkorn: Zehn Jahre ahnungslos?
Frankfurt (ots) - Großer Erkenntnisgewinn war von der Vernehmung Martin Winterkorns im Dieselprozess nicht zu erwarten. Der einstige VW-Chef setzt die Riege der Zeugen fort, die auf zwei Dinge Wert legen: Sie haben nichts vom Betrug gewusst, aber alle Gremien im VW-Konzern haben funktioniert. Der Widerspruch ist offensichtlich, scheint die Beteili…
Mitteldeutsche Zeitung
Kommentar zum VW-Dieselskandal
Halle (ots) - Der einstige VW-Chef setzt die Riege der Zeugen fort, die auf zwei Dinge Wert legen: Sie persönlich haben nichts vom Betrug gewusst, aber alle Gremien im VW-Konzern haben funktioniert. Der Widerspruch ist offensichtlich, scheint die Beteiligten aber nicht zu belasten. Es muss so gewesen sein, um persönlich ungeschoren durch die Verf…
Mitteldeutsche Zeitung
Kommentar zum Verteidigungshaushalt
Halle (ots) - Zwar ist unbestritten, dass Deutschland seit Beginn des Ukraine-Kriegs mehr Geld für die Bundeswehr bereitstellt. Es fließt aus dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro, das sich bis 2027 zu den regulären Verteidigungsausgaben von 50 Milliarden Euro jährlich gesellt. Das Problem: Diese Mehrausgaben sind zeitlich befristet. Zudem sc…
Westfalen-Blatt
Massive Störung: E-Rezepte nicht einlösbar
Bielefeld (ots) - Für etwa eine Stunde konnten Apotheker in Deutschland am Mittwoch keine E-Rezepte einlösen, zudem funktionierte in manchen Praxen das Ausstellen der Rezepte nicht. Grund war eine massive Störung in der IT-Infrastruktur des halbstaatlichen Berliner Unternehmens Gematik. Sebastian Sokolowski, Sprecher der Apothekerkammer Westfalen…
Badische Zeitung
Faesers Katalog: Überfälliges Gesetz - Kommentar von Rebekka Wiese
Freiburg (ots) - Es ist zwei Jahre her, dass Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ihren Aktionsplan gegen Rechtsextremismus vorstellte. (...) Am Dienstag präsentierte Faeser einen neuen Plan mit nun insgesamt 13 Vorschlägen. (...) Faesers Auftritt wirkte (..) vor allem wie ein Appell, endlich ein Vorhaben umzusetzen, das schon viel zu lange im…
Mitteldeutsche Zeitung
Kommentar zu Verteidigungsausgaben
Halle (ots) - Der Trend lautet, dass die Europäer und damit nicht zuletzt die Deutschen sicherheitspolitisch autonom werden müssen. Eine Alternative dazu gibt es nicht. Klar ist, dass das noch viel mehr Geld kostet, als die Bundesregierung zuletzt mobilisiert hat. Das Sondervermögen ist spätestens 2027 aufgebraucht. Danach werden, um das Zwei-Pro…
