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Inhalte im Bereich: Meinung



Vielmehr kann die Gewalt der PKK nicht losgelöst betrachtet werden von den Repressionen und dem Krieg, mit dem die Türkei die mehrheitlich von Kurden bewohnten Regionen auf ihrem Staatsgebiet, in Syrien und im Irak immer wieder überzieht.
11. Mai 2022
Betätigungsverbot
Die PKK ist keine friedliche Organisation. Sie übt Gewalt aus, um ihre Ziele zu erreichen. Doch allein das reicht nicht, um die kurdische Arbeiterpartei als Terrororganisation abzustempeln, wie es die Türkei und westliche Staaten tun.

Die Ukrainer könnten eine solche von China geführte Mission nach seiner Auffassung akzeptieren, "denn sie wissen: Kein Russe traut sich, auf einen Chinesen zu schießen."
10. Mai 2022
Ukraine-Krieg
Der Bonner Osteuropa-Experte Prof. Andreas Heinemann-Grüder hält eine Schlüsselfunktion Chinas bei einer Beendigung des Ukraine-Krieges für möglich.

Der Kriegstreiber im Kreml weiß offenkundig selbst nicht, wie es weitergehen soll.
9. Mai 2022
9. Mai
Der Diktator ist in der Defensive. Das wurde in Wladimir Putins Rede zum 9. Mai überdeutlich.

Der klare Wahlsieger Daniel Günther befindet sich mit dem jetzigen Ergebnis in der komfortablen Situation, den oder die künftigen Regierungspartner auswählen zu können.
8. Mai 2022
Landtagswahl Schleswig-Holstein
Ein Trend, den es schon bei der Saarlandwahl vor sechs Wochen gab, bestimmte jetzt auch das Ergebnis der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Beliebte Politiker oder Politikerinnen, die großes Vertrauen und Ansehen im Land genießen, machen das Rennen.

Einsames, stilles Erinnern und Gedenken? An einem Tag, an dem man gemeinsam die Toten und die Überlebenden ehren und mahnen möchte. Und, ja, auch feiern - den Tag, an dem 1945 die deutsch-faschistische Wehrmachtsgeneralität in Berlin-Karlshorst die Kapitulationsurkunde unterzeichnen musste.
5. Mai 2022
8. Mai
Zwei Jahre lang fanden Erinnern und Gedenken am Tag der Befreiung vom Faschismus nur im kleinen Rahmen statt. Coronabedingt. Auch dieses Jahr wird es am 8. Mai keine großen Veranstaltungen und Kundgebungen geben.

Die Regierungen Deutschlands und der EU verlangen von ihren Bürgern mithin, quasi in einem Akt der Solidarität den Gürtel enger zu schnallen, obwohl dies letztlich den Krieg keinen Tag verkürzen wird.
4. Mai 2022
Öl-Embargo
Die EU hat ein umfassendes Embargo für Öl aus Russland beschlossen, auch Erdgas will man perspektivisch von dort nicht mehr haben.

Bei den Grünen zum Beispiel war wochenlang nur Anton Hofreiter aufgefallen, der der abwägenden Haltung des Bundeskanzlers und der Ampel-Regierung auf allen Kanälen eine Art innerkoalitonäre und innerparteiliche Opposition entgegensetzte: mehr Waffen, schwerere Waffen, und zwar schnell. Da musste selbst die Union als größte "echte" Oppositionsfraktion sich anstrengen mitzuhalten.
3. Mai 2022
Offener Brief
In den vergangenen Tagen war deutlich zu bemerken, dass die weitgehende politische Schockstarre einer Bereitschaft weicht, auch mal wieder über die richtigen Wege zu streiten.

Tatsächlich ist es ein Unding, dass bisher allein von deutschen Feldern jährlich rund zwei Millionen Tonnen Getreide und eine Million Tonnen Pflanzenöl zu Biokraftstoffen verarbeitet werden.
29. Apr. 2022
Biosprit
Es ist ein Muster aus der Finanz- und der Coronakrise, das sich angesichts der Folgen des Ukraine-Krieges jetzt wiederholt. Plötzlich fallen den Politikern ganz viele Missstände auf, die über viele Jahre ausgesessen worden waren und nun zum akuten Problem werden.

Bei all dem ist auch klar: Russlands Angriffskrieg war die perfekte Steilvorlage für dieses beispiellose deutsche Aufrüstungsprogramm.
28. Apr. 2022
Bundeswehr-Sondervermögen
Wenn etwas eine Zeitenwende für Deutschland ist, dann dies: Aufrüstung bekommt Verfassungsrang. 100 Milliarden Euro sollen unantastbar im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Außerdem, mal ehrlich: Diese Politik war Konsens. Weil es billige Energie aus dem Osten gab. Und niemand wirklich eine teure Armee haben wollte. Es gilt deshalb allein, die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.
28. Apr. 2022
Einigkeit
Wir werden einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen: Mit diesen Worten hat der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn zu Beginn der Corona-Pandemie aufhorchen lassen. Der Satz gilt aber nicht allein für die Pandemie.