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Inhalte im Bereich: Meinung



Friedrich Merz hat in Reaktion auf die schreckliche Bluttat von Aschaffenburg einen "Ausländer raus!"-Fünf-Punkte-Plan vorgestellt.
23. Jan. 2025
Aschaffenburg
Vor einigen Jahren wurde es Neonazis verboten bei ihren Aufmärschen "Ausländer raus!" zu brüllen. Die Nazis bedienten sich danach eines Tricks. Leise riefen sie "kriminelle" und danach laut "Ausländer raus!" Das ist legal und heute offensichtlich keine Forderung mehr, die die extreme Rechte exklusiv hat.

Eine neue Bundesregierung wäre gut beraten, die Praxiserfahrungen rasch aufzugreifen und das Cannabisgesetz zumindest so zu überarbeiten, dass es vernünftig anwendbar ist und keine Schlupflöcher für organisierte Kriminelle lässt.
23. Jan. 2025
Detailverbesserungen
Sowohl der Deutsche Richterbund (DRB) als auch der Deutsche Hanfverband (DHV) fordern eine Überarbeitung des Cannabisgesetzes nach der Wahl.

Ein strategischer Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Autoindustrie ist daher im Grundsatz richtig - ob er auch zielführend sein kann, wird sich zeigen.
22. Jan. 2025
Klimaschutzambitionen
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat der EU Fahrlässigkeit vorgeworfen. "Bisher verweigert sich auch die neue EU-Kommission, auf die neue ökonomische und weltpolitische Lage angemessen zu reagieren", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Europa muss genauso klar wie Trump die eigenen - und die gemeinsamen - Ziele definieren. Nur so wird man dem Deal-Maker-Präsidenten wirkungsvoll begegnen und eigene Interessen durchsetzen können.
21. Jan. 2025
Geschlossenheit
Noch nie hat ein US-Präsident seine Amtszeit so furios gestartet und Wahlkampfversprechen so kompromisslos umgesetzt wie Donald Trump. Binnen Stunden hat er neue Regeln aufgestellt, die weit über die USA hinaus disruptiv wirken.

Grenzen dicht für irreguläre Einwanderer, höhere Zölle auf Importe, Schluss mit dem Primat der Energiewende, raus aus dem Pariser Klimaabkommen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "America first" heißt, dass Washington sich von niemandem reinreden lassen will.
21. Jan. 2025
Multilateralismus
Es kommt nicht überraschend, dass Donald Trump seinen Wahlkampftiraden so schnell Taten folgen lässt. Die vielen Erlasse am ersten Tag als US-Präsident zeigen, dass er in den kommenden Jahren noch mehr ernst zu machen gedenkt als in seiner ersten Amtszeit.

Trump will EU- und Nato-Staaten vereinzeln und ihnen "Deals" nach seinem Gusto aufzwingen.
20. Jan. 2025
Donald Trump
Er ist wieder da. Seit Montag, 18 Uhr MEZ, regiert Donald Trump die USA und versprach seinen Anhängern schon vor dem Start ein Dekret-Gewitter, wie sie es erwarten durften: Begnadigung von Putschisten, Maßnahmen gegen "Wokeness", Anti-Migranten-Razzien.

Kaum rudert Merz nach einem massiven Sturm der Entrüstung zurück, da fällt ihm die CSU in den Rücken. Das macht alles noch schlimmer.
17. Jan. 2025
Kanzlerkandidat
Auch nach Friedrich Merz' nachträglichem Bekenntnis zu grünem Stahl reißt die Kritik am Unions-Kanzlerkandidaten nicht ab. "Die Zweifel, die Friedrich Merz sät, sind hoch fahrlässig."

Kein Energieexperte sprach sich für ein Weiterlaufen aus - anders als Politiker rechts der Mitte. CDU/CSU und AfD ging es aber auch weniger um die Beantwortung der Ausschuss-Frage. Sie wollten eine regierungsinterne Verschwörung unter grünem Vorzeichen gegen die ach so tolle Atomkraft konstruieren.
16. Jan. 2025
Atomausstieg
Parlamentarische Untersuchungsausschüsse bringen selten Aufklärung, denn sie agieren in den Mühlen der Parteipolitik. Die Fragestellung ist meist politisch motiviert, ebenso wie hinterher die Auswertung der Zeugen-Befragungen.

Kuba als terrorunterstützenden Staat einzustufen, spottete ohnehin jeder rationalen Kategorisierung.
15. Jan. 2025
Kuba
Zu wenig und zu spät. Dass US-Präsident Joe Biden kurz vor seinem Abtritt nun Kuba von der US-Liste der Terrorismus unterstützenden Staaten streichen lassen hat, wird an der tiefen Enttäuschung der Kubaner und Kubanerinnen über seine Amtszeit nichts mehr ändern.

In Zeiten, in denen Kommunen jeden Euro zweimal umdrehen, ist einfach nicht mehr zu vermitteln, warum in voller Höhe Steuergelder fließen sollen, um hochprofitable Fußballspiele abzusichern.
14. Jan. 2025
DFL Urteil
Die Stammtische dürften nach der Urteilsverkündung am Dienstag mehrheitlich aufseiten des Bundesverfassungsgerichts gewesen sein. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass nicht alles falsch sein muss, was in Kneipen und Gaststätten für richtig befunden wird.