Zum Hauptinhalt springen

Inhalte im Bereich: Politik



Der Ausschuss soll die Arbeit der Geheimdienste kontrollieren und hatte damit während Hahns Amtszeiten reichlich zu tun. Nicht nur die NSA-Überwachungsaffäre, in der neben dem Bundesnachrichtendienst BND auch der Verfassungsschutz bei der digitalen Überwachung von Bundesbürgern eine Rolle spielte, fiel in Hahns Wirkungszeit im grundsätzlich geheim agierenden Gremium.
25. März 2022
Geheimdienstausschuss
Mit nur 341 von 369 notwendigen Stimmen bleibt dem Kandidaten der Linksfraktion für das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGR), André Hahn, der Zugang zum Geheimdienstausschuss des Bundestags verwehrt. Seit 2013 war er durchgängig Mitglied und vier Jahre davon auch stellvertretender Vorsitzender.

Letztlich lautet die Devise auch bei einem Grünen-Minister: Wenn es um die Sicherung der Energieversorgung geht, muss alles andere hinten anstehen. Laut Habeck kann man ohnehin nur wählen zwischen schlimmen und ganz schlimmen Staaten.
20. März 2022
Robert Habeck
Eigentlich waren es gleich zwei Kröten, die Wirtschaftsminister Robert Habeck bei seiner Reise an den Persischen Golf schluckte: Er handelte umfangreiche, langfristige Lieferverträge für klimaschädliches Gas aus, und das mit Regierungen, für die die Einhaltung der Menschenrechte nicht gerade vordringlich ist.

Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal machte aus ihrer Enttäuschung über das Zögern von Kanzler Scholz keinen Hehl.
19. März 2022
Jusos
Der SPD-Nachwuchs erhöht den Druck auf SPD-Kanzler Olaf Scholz, wegen des Ukraine-Krieges härtere Maßnahmen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhängen: "Wir Jusos fordern ein sofortiges Öl-Embargo, wenn Putin seine Kriegsverbrechen nicht auf der Stelle stoppt", sagte die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Die Ausgaben für Energiesicherheit und Verteidigung müssen steigen, um dem Aggressor Russland die Stirn zu bieten und unabhängiger zu werden.
14. März 2022
Bundeshaushalt in Kriegszeiten
Die Ampel-Regierung legt mit dem Entwurf für ihren ersten gemeinsamen Bundeshaushalt ein Rechenwerk mit Hoffnungswerten vor. Zudem enthält es nicht die ganze Wahrheit. Der Krieg in der Ukraine hat die Koalition aus SPD, Grünen und FDP in eine neue Lage gebracht.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach, eigentlich zum Team Vorsicht gehörend, muss dieses Dilemma ausbaden. Auf der einen Seite warnt er inständig vor einer neuen Welle - auf der anderen Seite muss er die maßgeblich von der FDP geschriebene Änderung des Infektionsschutzgesetzes mittragen.
13. März 2022
Explodierender Infektionszahlen
Hat die Pandemie ihren Schrecken verloren, auch weil der Ukraine-Krieg alles überschattet? Das könnte man annehmen. Allerdings, eine Viertelmillion neuer Corona-Infektionen am Tag und eine Sieben-Tage-Inzidenz über 1500, wie derzeit registriert, wären zu Beginn der Pandemie als völlig unvorstellbar, als Apokalypse betrachtet worden.

Aber immer noch mehr Aufrüstung kann nicht die Antwort sein", sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich "Klüger wäre es, in Europa endlich unsere militärischen Kräfte zu bündeln."
26. Feb. 2022
Aufrüstung
Forderungen von Finanzminister Christian Lindner (FDP) nach höheren Militärausgaben als Reaktion auf den Ukraine-Krieg stoßen in der SPD auf Ablehnung. "Wir werden der Bundeswehr alles zur Verfügung stellen, was sie für ihren Auftrag benötigt.

Das Finanzministerium hat Mitte Dezember kurz nach dem Regierungswechsel verfügt, dass die ihm unterstehende Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) bis auf Weiteres keine ihrer noch 91.000 Hektar Agrarland mehr verkaufen darf.
25. Feb. 2022
Verkaufsstopp
Das Landwirtschaftsministerium will, dass der Bund dauerhaft auf die Privatisierung seiner Agrarflächen in Ostdeutschland verzichtet. "Ich halte es für absolut sinnvoll, dass die Flächen nicht weiterverkauft werden, sondern dass sie beim Bund bleiben", sagte Staatssekretärin Silvia Bender (Grüne) der Tageszeitung "taz" (Freitagausgabe).

"Es ist unsere letzte Chance anzuerkennen, dass die Verteidigungsfähigkeit zur Sicherung von Frieden und Freiheit dazugehört", sagte der Sicherheitsexperte.
25. Feb. 2022
CDU-Sicherheitsexperte
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Johann Wadephul, hat die Ampel-Koalition aufgefordert, angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine den Verteidigungsetat in diesem und den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen.

An der gefährlichen Eskalation des Konflikts haben nach Einschätzung Wagenknechts beide Seiten ihren Anteil. Sie kritisierte: "Statt gegenüber Kiew eine Einhaltung des Minsker Abkommens einzufordern, haben Nato-Staaten die Ukraine mit Kampfdrohnen und schweren Waffen aufgerüstet und so die ukrainische Regierung geradezu ermutigt, auf eine militärische Lösung des Donbass-Problems zu setzen.
22. Feb. 2022
Ukraine-Krise
Auch Sahra Wagenknecht von der Linksfraktion im Bundestag verurteilt das Vorgehen Russlands im Konflikt mit der Ukraine, äußert zugleich aber auch Kritik am Westen und an der Regierung in Kiew.

Özdemir gab den Unionsparteien, die in den zurückliegenden Jahren das Bundesagrarministerium geführt haben, Schuld am Höfesterben speziell in der Schweinehaltung.
21. Feb. 2022
Bundesagrarministerium
Bundesagrarminister Cem Özdemir will angesichts der Krise der Schweinehaltung und des anhaltenden Höfesterbens grundlegend umsteuern.