Inhalte im Bereich: Welt



16. Okt. 2015

Gazastreifen: "Wir haben Angst vor einem neuen Krieg"

Nach Straßenschlachten und Messerattacken im Westjordanland und Israel steigt die Angst der Menschen vor einem neuen Krieg. Das SOS-Kinderdorf Rafah im Gazastreifen bereitet sich auf eine neue Welle der Gewalt vor.

15. Okt. 2015

BND spähte US-Außenministerium aus

Unter den Spionagezielen des BND befand sich nach Informationen des rbb-Inforadios auch das US-Außenministerium.

15. Okt. 2015

US Angriff auf Krankenhaus in Kundus - Verdacht auf Kriegsverbrechen

Bei den Luftangriffen auf ein Krankenhaus der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" im afghanischen Kundus könnte es sich um ein Kriegsverbrechen gehandelt haben. Das legt der Bericht eines Augenzeugen nahe, der sich gegenüber dem ARD-Magazin "Monitor" (15.10.2015, 21.45 Uhr im Ersten) geäußert hat.

Christopher Hoyt, der Leiter des nph-Kinderdorfs in Guatemala,erklärt den Kindern die Auswirkungen von El Niño.
14. Okt. 2015

Klimaphänomen El Niño verursacht Hungerkrise in Zentralamerika

Karlsruhe (ots) - Die Menschen in Zentralamerika leiden in den letzten Monaten unter einer anhaltenden Dürrewelle. Durch unregelmäßige und zu geringe Regenfälle gab es in zahlreichen Ländern erhebliche Ernteeinbußen. An der außergewöhnlichen Dürreperiode ist El Niño schuld, ein globales Klimaphänomen, das rund alle sieben Jahre im tropischen Pazifik entsteht und extremes Wetter in den unterschiedlichsten Regionen der Welt auslöst.

14. Okt. 2015

Kenia - größter Tee Exporteur der Welt

Hamburg (ots) - Kenia ist überraschend: Das sonnige Land im Osten Afrikas ist mit rund 445.000 Tonnen Tee nach China und Indien der drittgrößte Teeproduzent weltweit. Rund zehn Prozent der kenianischen Bevölkerung verdient seinen Lebensunterhalt im Tee-Anbau. Und kein anderes Land der Welt exportiert mehr Tee als Kenia. 423.000 Tonnen Tee, rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion, verließen 2014 die Hafenstadt Mombasa, die Heimat der weltgrößten Tee-Auktion, in aller Herren Länder.

12. Okt. 2015

EU Freihandelsabkommen mit Vietnam rückt näher

Berlin/Hanoi (ots) - Vietnam und die Europäische Union (EU) haben sich Anfang August 2015 auf die Grundsätze eines umfassenden EU-Vietnam Freihandelsabkommens geeinigt. Bis Ende 2015 wollen beide Seiten die letzten Details klären und den Vertrag unterschreiben.

12. Okt. 2015

Bewaffnete Konflikte bleiben Hungertreiber

Bonn / Washington (ots) - Weltweit sind schätzungsweise 172 Millionen Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen. Der neue Welthunger-Index stellt den engen Zusammenhang zwischen diesen Konflikten und Hunger dar. Gerade die aktuellen Kriege, in denen neben nationalen Armeen und Rebellen auch ethnische Milizen, paramilitärische Verbände, Söldner sowie internationale Streitkräfte beteiligt sind, zeigen dies deutlich. Hilfsorganisationen haben kaum Zugang zu den Betroffenen und eine langfristige Lösung ist schwierig. Länder, in denen noch Krieg herrscht oder erst vor kurzem beendet wurde, w...

Charlie Chaplin - The Great Dictator (1940)
11. Okt. 2015

Renaissance der Diktatoren

Cottbus (ots) - Wahrscheinlich werden die EU-Außenminister heute empfehlen, die Sanktionen gegen Weißrussland zu beenden. Tatsächlich: Präsident Lukaschenko brauchte bei seiner Wahl zur fünften Amtszeit keinen offenen Betrug. Die Opposition dort ist sowieso schon zerschlagen. Es ist ebenso wahrscheinlich, dass die EU die Türkei bald zum "sicheren Herkunftsland" erklären und Präsident Erdogan in der Flüchtlingsfrage hofieren wird. Nur der Anschlag in Ankara stört da etwas. Mit Putin geht das schneller, weil man ihn braucht in Syrien und deshalb laut SPD-Chef Sigmar Gabriel das "permanente i...

11. Okt. 2015

Erdogans zynisches Kalkül

Essen (ots) - Noch steht nicht fest, wer hinter dem furchtbaren Attentat in Ankara steckt. Die konservativ-islamische AKP-Regierung beschuldigte sofort die aus ihrer Sicht üblichen Verdächtigen: Die Terroristen des Islamischen Staates (IS), die Kurdische Arbeiterpartei PKK oder Linksextremisten. Linke oder Kurden für ein derartiges Massaker an linken pro-kurdischen Demonstranten verantwortlich zu machen, ist an Zynismus kaum zu überbieten.

9. Okt. 2015

Friedensnobelpreis: Tunesien? Ja, richtig.

Regensburg (ots) - Nehmen wir für einen Moment einmal an, Angela Merkel wäre wirklich im Rennen gewesen für den Friedensnobelpreis. Was hätte es gebracht, wäre sie ausgezeichnet worden? Sie wäre zu einer Art Säulenheiligen geworden, die innerhalb Europas und im eigenen Land ohnehin bis auf weiteres nicht kritisierbar gewesen wäre. So viel Charme es vielleicht gehabt hätte, wenn die Kanzlerin durch die Auszeichnung für ihre Arbeit und ihre Politik belohnt worden wäre, so sehr hätte der Preis doch auch eine Belastung dargestellt. Zumindest noch.

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