17. Jan. 2019
Pflegefinanzierung: Keine falschen Versprechen
Um die Pflege zu finanzieren, bringt die SPD erneut die Bürgerversicherung ins Gespräch. Auch Beamte und Privatversicherte sollen künftig Beiträge in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen. Dieser Ansatz wird aber Beitragssatzsteigerungen nicht verhindern.
15. Jan. 2019
Bürger beantragten 2018 erneut mehr Kleine Waffenscheine
Der Trend zur Selbstbewaffnung hält in Deutschland an: Die Zahl der Bürger mit Kleinem Waffenschein ist auch 2018 erneut gestiegen. Am 31. Dezember waren im Nationalen Waffenregister 610.937 Inhaber Kleiner Waffenscheine gemeldet. Das waren 53.377 oder 9,6 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Dies zeigen Daten des Bundesinnenministeriums, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegen.
14. Jan. 2019
Zahl der minderjährigen Rekruten in der Bundeswehr 2018 deutlich gesunken
Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr 1679 Soldatinnen und Soldaten eingestellt, die bei Dienstantritt noch nicht volljährig waren. Dies war ein deutlicher Rückgang um etwas mehr als 20 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2017, als die Truppe mit 2128 so viele Minderjährige wie noch nie ausgebildet hatte.
13. Jan. 2019
Armut darf sich nicht vererben
Kinderarmut - das bedeutet im reichen Deutschland nicht, dass Kinder Hunger leiden oder kein Dach über dem Kopf haben. Und doch ist, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband errechnet hat, jedes fünfte Kind betroffen. Armut sieht man den Kindern nicht auf den ersten Blick an. Sie zeigt sich an fehlender Bildung und fehlender Teilhabe - und wird oft erst im Vergleich mit anderen Kindern sichtbar, denen es an nichts fehlt.
12. Jan. 2019
2018 fast jeden zweiten Tag ein Angriff auf ein Asylbewerberheim
Fast jeden zweiten Tag hat es im vergangenen Jahr in Deutschland einen Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft gegeben. Der Trend ist nach vorläufigen Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) aber weiter rückläufig, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung".
11. Jan. 2019
Lehren aus Datenklau: Unions-Innenexperte fordert Abgeordnete zu mehr Vorsicht auf
Nach dem großangelegten Datenklau bei Politkern hat der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Mathias Middelberg, die Bundestagsabgeordneten zu mehr Vorsicht aufgerufen. Middelberg sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Aus dem Fall müssen wir die Lehre ziehen, dass jeder von uns zunächst selbst seine Daten sichern muss, so wie die eigene Haustür." Der Innenexperte fügte hinzu: "Wer seine Haustür offen lässt, darf sich später nicht beklagen, dass die Polizei am Einbruch Schuld sei."
9. Jan. 2019
Linkspartei fordert Verstaatlichung von Sicherheitskontrollen an Flughäfen
Anlässlich des Tarifkonflikts beim Sicherheitspersonal an Flughäfen hat die Linkspartei eine Verstaatlichung der Dienste gefordert. "Die Privatisierung der Sicherheitskontrollen muss so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden. Das neoliberale ,Privat vor Staat' bedeutet an den Flughäfen vor allem ,Profit vor Sicherheit'", sagte Linken-Parlamentsgeschäftsführer Jan Korte der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
9. Jan. 2019
Ohne Eltern geflüchtet: Immer noch 884 Kinder vermisst
Auch mehr als drei Jahre nach der Flüchtlingskrise gelten in Deutschland immer noch 884 Flüchtlingskinder im Alter von bis zu 13 Jahren als vermisst. Das geht aus Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegen.
28. Dez. 2018
Bundeskriminalamt erwartet anhaltende Kokainschwemme in Europa
Nach NDR Informationen geht das Bundeskriminalamt davon aus, dass im Jahr 2018 möglicherweise erneut weltweit eine Rekord-Menge an Kokain sichergestellt wird. Bis November lag die konfiszierte Menge bei 608 Tonnen. Das geht aus einer BKA-internen Aufstellung hervor, die dem NDR vorliegt. Im Vorjahr war weltweit die bisherige Rekord-Menge von 632 Tonnen sichergestellt worden. Experten des BKA halten es für möglich, dass durch Nachmeldungen und weitere Funde die Menge für 2018 noch über den Vorjahreswert steigt.
27. Dez. 2018
Wer sich wie viel Wohnraum leisten kann
Ist Wohnen in Deutschland wirklich so teuer geworden, wie viele glauben – auch dann noch, wenn die Lohnentwicklung berücksichtigt wird? Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat Mieten und Löhne für alle 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte ins Verhältnis gesetzt. Das Ergebnis: Wohnen ist in einigen Städten zwar durchaus teuer geworden. Die Entwicklung ist aber längst nicht so eindeutig, wie viele glauben.